Optimierter Workflow für Regeln und Aktionen
Im Rahmen unserer Weiterentwicklungen haben wir den Ablauf beim Anlegen von Regeln, also der Verschaltung von Variablen mit Eigenschaften von Steuerelementen, sowie beim Erstellen von Aktionen, die auf Benutzerereignisse reagieren, deutlich verbessert. Ziel war es, den Workflow insgesamt schlanker, intuitiver und effizienter zu gestalten. Dabei lag der Fokus insbesondere auf der Reduzierung von Klicks und dem Verzicht auf modulare Fenster, um einen reibungsloseren Arbeitsprozess zu ermöglichen.
Bisher wurde beim Anlegen einer Regel oder Aktion ein separates Popup-Fenster geöffnet, das bestätigt oder geschlossen werden musste. Ab sofort erscheint der entsprechende Bearbeitungsbereich direkt innerhalb der Oberfläche als fester Bestandteil der Benutzeransicht. Dadurch bleibt der Kontext erhalten, und es ist kein Wechsel in modale Dialoge mehr nötig.
Faceplates: Effiziente Wiederverwendbarkeit und zentrale Wartung für HMI-Bildschirmobjekte
Mit dem neuen Feature „Faceplates“ erweitert QuickHMI seine Visualisierungsplattform um eine leistungsstarke Möglichkeit zur Standardisierung und Modularisierung von Benutzeroberflächen. Faceplates sind zentral definierte, wiederverwendbare Vorlagen, die grafische Elemente, Steuerkomponenten und deren zugehörige Logik bündeln. Sie eignen sich ideal für häufig genutzte Prozessobjekte wie unter anderem Motoren, Pumpen, Ventile oder Fördertechnikelemente. Dabei können Eigenschaften, Ereignisse und Platzhalter individuell über eine definierte Schnittstelle parametriert und mit Daten verknüpft werden.
Ein großer Vorteil: Änderungen an einem Faceplate müssen nur einmal vorgenommen werden, alle Instanzen im Projekt werden auf Wunsch automatisch aktualisiert. So reduziert sich der Wartungsaufwand erheblich, und die Konsistenz in der Visualisierung bleibt gewährleistet. Zusätzlich ermöglichen Platzhalter die flexible Verwendung von Faceplates in unterschiedlichen Kontexten, selbst wenn Datenquellen oder Variablen erst zu einem späteren Zeitpunkt definiert werden.
Der integrierte Faceplate-Inspektor bietet eine komfortable Oberfläche zur Konfiguration von Eigenschaften, zur Zuweisung von Ereignissen sowie zur gezielten Anpassung an projektspezifische Anforderungen. Durch diese Trennung von Design und Datenbindung entsteht eine klare Struktur, die sowohl die Wiederverwendbarkeit als auch die Fehlersicherheit in der Projektumsetzung erhöht.
Verbesserung der S7 Treiberimplementation
Mit der neuen S7-Treiberimplementation profitieren Sie von deutlich spürbar besseren Reaktionszeiten, ohne dabei Kompatibilitätsabstriche einzugehen: Selbst ältere Steuerungsmodelle lassen sich dank Legacy-Unterstützung problemlos weiterbetreiben.
Neu ist ebenfalls die Möglichkeit der Authentifizierung mit Benutzername/Passwort an aktuellen S7 Modellen bei symbolischem Zugriff.
