Um eine Datenquelle anzulegen, klicken Sie im Projekt Explorer unter Kommunikation auf
„Datenquelle“ und dann auf den Button für „Datenquelle hinzufügen“ (Rot gekennzeichnet).

Die Datenquellen-Eingabe-Maske öffnet sich.

Allgemeine Einstellungen für alle Datenquellen-Typen
- Aktiv Via Checkbox können Sie die Datenquelle aktivieren oder deaktivieren. Eine Deaktivierung ist sinnvoll, um zu vermeiden, dass Datenquellen, die nicht erreichbar sind, sich ständig versuchen neu zu verbinden, Fehlermeldungen bewirken und somit das Log unnötig vollschreiben. Alle Steuerelemente, die diese Datenquelle dann verwenden wollen, bekommen eine einmalige Meldung, dass die Datenquelle deaktiviert ist. Beim Startprozess (Ladefenster) zeigt ein entsprechendes Symbol die Deaktivierungen der Datenquelle an. Standardmäßig ist die Datenquelle immer aktiviert.
- Name Vergeben Sie einen Namen für die Datenquelle.
- Typ Sie haben in QuickHMI die Möglichkeit, verschiedene Datenquellen-Typen anzulegen. Folgende Datenquellen-Typen stehen Ihnen dabei zur Auswahl:
| – S7 |
| – OPC UA |
| – TWINCAT |
| – MODBUS Master / MODBUS Slave |
| – KNX |
| – DataBase |
| – Filesystem |
| – MQTT |
| – Allen-Bradley |
| – InfluxDB |
| – Webservice |
| – Java_API |
- Simulation Sollten Sie keinen Zugriff auf die Datenquelle haben, besteht die Möglichkeit, diese simulieren zu lassen.
Dafür wählen Sie unter „Simulation“ die Eigenschaft „True“. In diesem Fall bekommen Sie beim Start der Laufzeit die Möglichkeit, manuell die von Ihnen im späteren Verlauf angelegten Variablen mit Werten zu füllen, um die Richtigkeit Ihrer Funktionalitäten zu prüfen. (Ebenfalls können erstellte Datenquellen für die Simulation freigegeben werden, in dem Sie sie in den Simulations-Einstellungen für den Laufzeitmodus aktivieren.) - Textkodierung Hier können Sie die in einigen Datenquellen gewählten Textkodierung wählen. Diese ist standardmäßig auf „Westeuropäisch (Windows)“ eingestellt und muss daher in der Regel nicht angepasst werden.
- Aktualisierungsrate (ms) Die Aktualisierungsrate gibt an, in welchem Intervall Sie Variabel-Änderungen von der Datenquelle in der Visualisierung erhalten.
- Lesen erzwingen Das Standardverhalten von Datenquellen ist, dass nur Variablen gelesen werden, die auch im Projekt verwendet werden. Legen Sie also Variablen an, oder importieren Variablen, und nutzen danach nur einen Teil dieser Variablen, werden auch nur die Variablen von der Datenquelle abgerufen die in Verwendung sind. Ebenfalls werden alle Variablen abgerufen, die vom externen Logging betroffen sind.
Durch das Aktivieren dieser Option überschreiben Sie dieses Standardverhalten, und alle Variablen, unabhängiger ihrer Verwendung, werden gelesen.
In den Variableneinstellungen lässt sich diese Option auch nur für einzelne Variablen aktivieren.
Zusätzlich öffnet sich, abhängig von der Datenquellen-Typen Auswahl, Datenquellen spezifische Einstellungsmöglichkeiten. Welche spezifische Einstellungsmöglichkeiten Sie bei den verschiedenen Datenquellen haben, erfahren Sie im Folgenden.
