Projekt auf einem Zielsystem installieren

Zum Testen starten Sie die Laufzeit direkt aus dem Editor, siehe Starten des Laufzeitmodus. Für den dauerhaften Betrieb installieren Sie das Projekt auf einem Zielsystem, zum Beispiel einem Industrie-PC, einem Server oder einem Raspberry Pi. Dort stellt der QuickHMI Runtime Manager die Laufzeit bereit, und die Anwender greifen per Browser oder Desktop Viewer darauf zu. Diese Seite zeigt die Schritte im Überblick, die Details stehen jeweils auf der verlinkten Seite.


1. Projekt exportieren

Klicken Sie im Editor auf „Datei“ und dann auf „Server Export“ und speichern Sie die .qexp-Datei. Sie enthält das Projekt, bei aktivem Sicherheitssystem die Benutzer und eigene JDBC-Treiber. Siehe Projekt exportieren.


2. Runtime Manager auf dem Zielsystem installieren

Eine eigene Laufzeitlizenz brauchen Sie nicht, siehe Ihre QuickHMI Lizenz. Welche Projekte beim Start aktiviert werden müssen, steht in Schritt 4.


3. Projekt importieren

Kopieren Sie die .qexp-Datei auf das Zielsystem. Klicken Sie im Runtime Manager auf „Projekt konfigurieren“ und wählen Sie die Datei aus. Läuft die Laufzeit gerade, muss sie dafür gestoppt werden, der Runtime Manager fragt nach.

  • Der Runtime Manager fragt, ob auch die Nutzerdaten aus dem Editor übernommen werden sollen, also Gruppen, Rechte und Passwörter. Das setzt den bisherigen Stand auf dem Zielsystem zurück.
  • Wurde das Projekt mit einer anderen QuickHMI-Version exportiert als der installierten, bringt der Runtime Manager den Server auf den Stand aus dem Export und startet sich danach neu.
  • Ist die Projektversion nicht kompatibel, zum Beispiel bei einer anderen Hauptversion, bricht der Import ab. Exportieren Sie das Projekt dann mit dem passenden Editor erneut.

Unter Linux ohne grafische Oberfläche importieren Sie mit dem Befehl qhmiRM -i, siehe Installation.


4. Laufzeit starten

Klicken Sie im Runtime Manager auf „Start“. Die Befehle zum Starten unter Linux finden Sie unter Installation.

Wurde das Projekt mit einer Lizenz vom Typ Workstation+ oder Workstation Private erstellt, prüft der Runtime Manager beim Start die Aktivierung der Instanz. Das Zielsystem braucht dafür eine Internetverbindung oder einen angeschlossenen USB-Dongle. Eine solche Lizenz erlaubt eine aktivierte Instanz auf einem Gerät. Ist sie bereits auf einem anderen Gerät aktiviert, bietet der Runtime Manager an, die Instanz dort zu deaktivieren. Projekte mit allen anderen Lizenzen brauchen keine Aktivierung.


5. Visualisierung aufrufen

  • Browser: Geben Sie https://Server:Port beziehungsweise http://Server:Port ein. Den Port legen Sie in den Projekt Einstellungen fest. Siehe Web Viewer.
  • Desktop Viewer: Legen Sie eine Verbindung mit dieser Adresse an, siehe Desktop Viewer.

Läuft die Runtime in einem Docker-Container, muss der Port des Projekts zusätzlich nach außen weitergegeben werden, siehe Installation unter Verwendung des Docker-Images.