Der MODBUS Master Datenquelle Variablen hinzufügen
MODBUS hat Bereiche in der Steuerung, die nur gelesen und nicht geschrieben werden können. Ist dies der Fall, so erscheint ein Hinweis darauf.
Anschließend vergeben Sie unter „Name“ einen Namen für die Variable und wählen den „Datentyp“ aus.
Zudem haben Sie die Möglichkeit, die einzelnen Bereiche der Steuerung zu wählen. In diesem Beispiel haben wir also einen String mit dem Namen „mosbus_master_var“.
Dieser befindet sich im „HoldingRegister“ 10, mit einer „Länge“ von 15. Sind alle Eingaben getätigt, klicken Sie auf „Hinzufügen“, um die Variable anzulegen.
Das Fenster bleibt offen, sodass Sie weitere Variablen anlegen können. Ist dies erfolgt, „Schließen“ Sie das Fenster.


Die Variable für die MODBUS Master Datenquelle wurde erfolgreich angelegt und kann jetzt verwendet werden.
Der MODBUS Slave Datenquelle Variablen hinzufügen
Das Anlegen einer Variablen für MODBUS Slave Datenquellen erfolgt genau so, wie auch das Anlegen einer Variablen für MODBUS Master Datenquellen.
MODBUS Adress-Syntax für die Schnelleingabe
Modbus-Variablen können auch mit einer Schnelleingabe hinzugefügt werden.
Hier kann mittels einer korrekten Syntax, eine Variable mit einem einzigen Feldeintrag angelegt werden.
Im Allgemeinen gilt die folgende Syntax für Modbus-Adressen:
- [Bereich][Adresse].[Datentyp]
Handelt es sich aber um eine String-oder Boolean-Variable, so muss am Ende noch die Länge des Strings, beziehungsweise die Position des Bits angegeben werden:
- [Bereich][Adresse].[Datentyp].[BitPositionOderLaenge]
Handelt es sich um Variablen aus den Bereichen Coil oder Input, so vereinfacht sich die Syntax wie folgt:
- [Bereich][Adresse]
Bereiche:
| Kürzel | Beschreibung |
| HR | Holdingregister |
| IR | Instanceregister |
| C | Coil |
| I | Input |
Datentypen:
| Kürzel | Beschreibung |
| X.0 | Boolean |
| I1 | Byte |
| UI1 | UByte |
| I2 | Short |
| UI2 | UShort |
| I4 | Integer |
| UI4 | UInteger |
| I8 | Long |
| UI8 | ULong |
| F | Float |
| D | Double |
| S.0 | String |
